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So erkennst du, ob SMS-Nachrichten von einem echten Paketzusteller stammen
Cyberkriminelle locken Nutzer auf Phishing-Websites, um den Sendungsverlauf ihrer Pakete zu überprüfen. Dazu versenden sie betrügerische Textnachrichten mit Aussagen wie "Paket nicht erhalten" oder "Falsche Adresse". Diese Betrugsmasche wird besonders oft in der Weihnachtszeit versucht, wenn viele von uns auf Pakete warten.
Die Betrugsnachrichten enthalten Links, die scheinbar von echten Paketdienst- oder Paketverfolgungs-Websites stammen und dazu auffordern, Informationen wie Namen, E-Mail-Adresse und Bankdaten einzugeben. Wer das tut, könnte wenige Tage später feststellen, dass seine Bankdaten gestohlen wurden. Einige Betrugsnachrichten fordern direkt dazu auf, eine Online-Zahlung vorzunehmen, damit das Paket ordnungsgemäß zugestellt werden kann.
Die oben genannten Methoden sind häufige SMS-Betrugsmaschen. Bei Fragen zur Lieferung informiere dich auf der Bestelldetails-Seite der offiziellen Temu-Website oder wende dich an den Temu-Kundendienst. Klicke nicht auf verdächtige Links, die per SMS versendet werden.
Hier findest du ausführlichere Informationen von Paketzustellern, die Temu häufig verwendet. So erkennst du leichter, ob SMS-Nachrichten von einem echten Paketzusteller stammen.
1. Evri
Evri SMS-Nachrichten:
- geben als Absendernamen keine Mobiltelefonnummer an
- fordern niemals zu einer Zahlung auf
- enthalten als einzigen Link den Sendungsverfolgungs-Link "https://evri.link/..." (Selbst wenn der Link mit "https:/evri.link/..." beginnt, können wir dessen Echtheit nicht garantieren. Wenn du dir nicht sicher bist, klicke auf keinen Link und gib keine persönlichen Daten ein. Siehe den Abschnitt Fake-Nachrichten über "verpasste Pakete" oben).
Weitere Betrugsschutzhinweise von Evri findest du auf https://www.evri.com/cyber-security
2. Royal Mail
Falls Kunden einen Aufpreis für einen unterzahlten Artikel entrichten müssen, teilen wir ihnen das über die graue Nachzahlungskarte mit. Wir fordern nicht per E-Mail oder SMS zu Zahlungen auf.
Der einzige Sonderfall, in dem wir Kunden per E-Mail oder SMS bitten, eine Zahlung vorzunehmen, ist die Entrichtung einer Zollgebühr. In solchen Fällen hinterlassen wir ebenfalls eine graue Karte, die den Kunden auffordert, eine Gebühr zu entrichten, bevor wir den Artikel freigeben können. Das betrifft entweder eine internationale Zollgebühr oder einen Aufschlag für einen unterzahlten Artikel.
Weitere Betrugsschutzhinweise von Royal Mail findest du auf https://www.royalmail.com/help/scam-protection
3. USPS
Dieser Postdienst bietet kostenlose Tools zur Sendungsverfolgung bestimmter Pakete an, aber die Kunden müssen sich entweder online registrieren oder eine Textnachricht senden und eine Sendungsnummer angeben. USPS verlangt für diese Dienstleistungen keine Gebühren! USPS sendet Kunden nur dann Textnachrichten oder E-Mails, wenn ein Kunde zuvor den Service mit einer Sendungsnummer angefordert hat. Aber selbst dann enthalten diese Nachrichten oder Mails KEINE Links. Wenn du also keine Sendungsverfolgung für ein bestimmtes Paket direkt bei USPS angefordert hast und die Nachricht einen Link enthält: Klicke nicht auf den Link!
Weitere Betrugsschutzhinweise von USPS findest du auf https://faq.usps.com/s/article/Scams-Scheme-Alerts
4. UPS
Bewahre Ruhe. Betrüger setzen auf Dringlichkeit, um Panik zu erzeugen. Wirst du gedrängt, sofort zu handeln, sollten die Alarmglocken schrillen. Lies die Nachricht in Ruhe durch, dann überprüfe sie noch einmal.
Klicke nichts an. Überprüfe den Link. Seriöse UPS-Links beginnen mit "https://www.ups.com", "https://billing.ups.com" oder "https://links4.upsemail.com".
Prüfe die Details. Gibt es Rechtschreib- oder Grammatikfehler? Allgemeine Anreden wie "Damen und Herren"? Betrüger bauen häufig kleine Tippfehler ein, um zum Anklicken des Links zu verleiten.
Melde es und gehe zu https://reportfraud.ftc.gov/#/?orgcode=UPS.
Lösche und sperre es, damit du nicht später versehentlich doch noch darauf reagierst.
Wenn es zu schön ist, um wahr zu sein, ist es vermutlich nicht wahr. Betrüger verkaufen gefälschte Markenprodukte mit hohen Rabatten.
Weitere Betrugsschutzhinweise von UPS findest du auf https://www.ups.com/us/en/support/shipping-support/legal-terms-conditions/fight-fraud.page
5. FedEx
FedEx fragt nicht ungebeten per Post, E-Mail oder SMS nach persönlichen Informationen wie Kontodaten oder Identität. Anzeichen für verdächtige E-Mails sind zum Beispiel:
Dringende Zahlungsaufforderung, sonst könne das Paket nicht zugestellt werden.
Anfragen zur Angabe persönlicher und finanzieller Informationen.
Falsch geschriebene Websites oder E-Mail-Adressen, wie fedx.com oder fed-ex.com.
Rechtschreib- und Grammatikfehler, übertriebene Großschreibung und Verwendung von Ausrufezeichen.
Die Behauptung, du hättest einen hohen Geldbetrag gewonnen.
Wenn nach einem Klick auf einen Link die Warnmeldung erscheint, dass die Verbindung nicht sicher ist. Das bedeutet, dass dein Browser ein Sicherheitsrisiko erkennt.
Weitere Betrugsschutzhinweise von FedEx findest du auf https://www.fedex.com/en-us/report-fraud.html
6. Canada Post
Überprüfe die Nummer, von der eine Textnachricht gesendet wurde. Die vertrauenswürdige Kurzcodenummer von Canada Post lautet 272727 oder 55555.
Lösche unaufgefordert zugesendete E-Mail- oder SMS-Benachrichtigungen sofort.
Klicke nicht auf Links in verdächtigen E-Mails oder Textnachrichten, da sie bösartige Viren enthalten oder dich auf eine gefälschte Website führen können.
Antworte nicht auf E-Mails oder SMS, auch wenn du darin aufgefordert wirst, auf "Abmelden" zu klicken oder "STOP" zu texten, um keine Nachrichten mehr zu erhalten.
Weitere Betrugsschutzhinweise von Canada Post findest du auf https://www.canadapost-postescanada.ca/cpc/en/support/kb/company-policies/privacy-security/what-do-to-if-you-get-suspicious-email
